Hier zeigen wir Ihnen Bilder und Berichte von den letzten Wanderungen und Veranstaltungen - das macht Lust auf mehr! Kommen Sie doch mit uns - Sie sind herzlich eingeladen.
Bis dahin: viel Spaß beim Durchklicken.

Rückschau in Bildern:

Bilder: Verein

Rückschau in Berichten:            

Herrliche Wanderung in sanft gewellter Landschaft am Sonntag, 25.06.2017

Per Zug ging es für eine Wandergruppe vom Schwarzwaldverein Gundelfingen am Sonntag, 25.06. hinauf auf die Schwarzwaldhöhen. Bereits bei der Ankunft in Rötenbach lag in der Luft noch die erfrischende morgendliche Kühle. Löffingen mit weiteren sieben Ortsteilen liegt auf einem 800m hohen Plateau. Durch die Schönwetterlage boten sich bei perfektem blauem Himmel mit wie gemalten Wolken schöne Ausblicke. Durch Feuchtwiesen mit spezieller Vegetation erreichte die Gruppe den schattenspendenden Laubwald. Eine Vielfalt von Wildblumen erweckte Aufmerksamkeit. Mittels eigens mitgenommenem Pflanzenbestimmungsbuch konnten die Pflanzen benannt und nützliche Informationen vermittelt werden. Sanft hügelig ist die landwirtschaftlich geprägte Gegend. Malerisch ergänzte eine Kuhherde das idyllische Bild. Im wunderschönen Mauchachtal informieren Tafeln über Heilkräuter, was abwechslungsreiche botanische Erkenntnisse bot. Ergänzt mit dem einen oder anderen Lied fand die Wanderung im traditionellen Markflecken Löffingen mit der Einkehr einen zufriedenen Abschluss.

Führung und Bericht: Elisabeth Peng
Foto: Horst Burgenmeister

Sonnwendfeuer am 23.06.3027

„Danke für das schöne Fest, wir kommen im nächsten Jahr wieder!“ – so der Kommentar vieler Besucher/innen am Ende eines wundervollen Abends. Der Schwarzwaldverein Gundelfingen durfte sich in diesem Jahr über eine größere Besucherzahl freuen. Weit über 100 Personen konnten gezählt werden, darunter viele Kinder und eine syrische Familie. Nach der allgemeinen und musikalischen Begrüßung, sowie einer Information zum Brauchtum des Sonnwendfeuers, wurde dieses kurz nach acht Uhr entzündet. Nicht so hoch wie sonst (Waldbrandgefahr), doch kräftig loderten die Flammen ein erstes Mal auf. Von der daraus hervorgegangenen Glut wurden Teile auf zwei Feuerkörbe verteilt und schon sah man die Besucher an den Feuerstellen ihre mitgebrachten Würste grillen, sowie mit dem zur Verfügung gestellten Brotteig, ein Stockbrot backen. Es war ein emsiges Treiben an einem wunderschönen Sommerabend. Natürlich hatte die Getränkeausgabe gleichfalls alle Hände voll zu tun. Dann, als das Feuer ein zweites Mal aufloderte, kam der 1. Höhepunkt des Abends: die obligatorische Gespenstergeschichte. Es war mux-mäuschen-still als sie vorgetragen wurde. Wie das Feuer loderte anschließend Freude und Lebendigkeit auf, als Sirtaki-Musik aus einem Akkordeon erklang und den 2. Höhepunkt des Abends, den Tanz um das Feuer, auslöste. Befeuert wurde dieses Szenario durch die Kinder, die die ausgelegten Rhythmusinstrumente ergriffen und munter die Musik begleiteten. Auf den Sirtaki folgte Polka u.a. und zum Schluss schob sich der Großteil der Besucher in einer Polonaise über das Festgelände und rund um das Feuer! Gesättigt an Leib und Seele machten sich die Besucher spät in der Nacht auf den Heimweg.

Der Schwarzwaldverein bedankt sich bei allen Besuchern für ihr Kommen und das Mitmachen. Ganz besonders danken wir der Freiwilligen Feuerwehr Wildtal unter ihrem Kommandanten Herrn Matthias Gehri, denn ohne ihre Anwesenheit hätte das Fest aufgrund der Waldbrandgefahr nicht stattfinden können. Des Weiteren sagen wir „Danke“ der Gemeinde Gundelfingen, Herrn Förster Karle und Herrn Landwirt Lickert für die Zulassung und Unterstützung des Festes. Und natürlich all den stillen Helferinnen und Helfern ohne die diese Feier ebenfalls nicht möglich gewesen wäre. Auch für 2018 planen wir diesen Feuer-Event, zu welchem wir schon heute einladen.

Bericht: Klaus Flach / Foto: Heiko Renner

Abenteuer Zweitälersteig -  der Schwarzwaldverein Gundelfingen auf der
2. Etappe am 21.05.2017

Als im vergangenen Jahr der Schwarzwaldverein die 2.Etappe des Zweitälersteigs unter die Füße nahm, musste die Tour bei der Vesperhütte „Hintereck“ wegen Regen abgebrochen werden. In diesem Jahr hatte die Wandergruppe und Klaus Flach dagegen großes Glück. Bei strahlendem Sonnenschein konnte das „Filetstück“ der 2. Etappe des Zweitälersteigs, den „Abenteuerpfad Wildbachtour“ in vollen Zügen genossen werden. Auf einer Distanz von 4 km sind hier rund 500 HM zu überwinden.
Ein klarer Vorteil war bei dieser Nachholtour den Weg in umgekehrter Richtung, nämlich von Simonswald hinauf zur Vesperstube Hintereck zu gehen. Bergaufgehend in dem schwierigen Gelände, vergleichbar einem alpinen Steig, bestätigte sich die Richtigkeit der im vergangenen Jahr getroffenen Entscheidung. Grandiose Aussichten vom unteren und oberen „Spitzen Stein“ hinunter ins Simonswäldertal, belohnten den wahrlich kräftezehrenden Aufstieg. Und die anschließende die Brotzeit in der Vesperstube Hintereck tat mehr als gut: die Sonne, die Aussicht hinüber zum Zweribach, zu der Plattenhöhe unterhalb des Kandels- und natürlich das Vesper. Der Abschluss der Wanderung führte die Gruppe wohlgestimmt nach Gütenbach, wo der Bus für die Heimfahrt bestiegen wurde.
Welch ein Glück, dass die 3. Etappe des Zweitälersteiges bereits am 6. August vom Schwarzwaldverein Gundelfingen angeboten wird.

Führung und Bericht: Klaus Flach
Bilder: Herwig Bönisch

Unterwegs auf dem Gundelfinger Kulturpfad am 20.05.2017

Eine Gruppe des Gundelfingers Schwarzwaldverein traf sich mit drei Vertretern der Ortsgruppe Freiburg-Hohbühl um entlang des „Kulturpfades“ den Ort Gundelfingen (neu) zu entdecken. Bereits am Startpunkt – an der Endhaltestelle der Straßenbahn an der Gundelfinger Straße - konnte der Wanderführer Klaus Boucsein über Grenzsteine der Gemeinde und ihre Bedeutung berichten. Weiter an alter und neuer Architektur – Kunstobjekte am Bieruner Platz - Fachwerkhäuser aus dem 18./19. Jahrhundert – die Ortsmitte mit dem neuen Rathaus, das eine stimmungsvolle Ergänzung durch das alte, ehemalige Gasthaus Engel und dem Gasthaus Rößle erhält - wurde erstaunt festgestellt ,wie spannend es ist, die vertraute Umgebung einmal anders zu sehen. Der Himmel hellte sich weiter auf und alle marschierten angeregt plaudernd ins Englerbeck-Huus, wo die Ausstellung „..daß der Mensch was lernen muß – Schule früher“ auf sie wartete. Herr Brutzer vom Verein für Heimatgeschichte demonstrierte anhand der vielen Exponate sehr anschaulich, wie Kinder vor 60 und mehr Jahren lernen mussten und auch wie die Arbeit der Lehrer ausgesehen hat. Mit zahlreichen Eindrücken versehen setzten alle die Kulturwanderung fort – jetzt ging es zum frisch renovierten Waldspielplatz und von dort über das Leheneck, den Lehenhof zum Obermattenbad. Im Bistro des Bades wurde dann bei einem Stück Schwarzwälder Kirschtorte und einem Kaffee darüber diskutiert, was Kultur vor Ort bedeutet. Und alle waren sich einig: Die Wanderung durch Gundelfingen hat den Blick geschärft und Altbekanntes aus einer neuen Perspektive gezeigt. Es wurde deutlich, dass Kultur - genau wie jede Gesellschaft - immer lebendig und veränderbar ist und Gundelfingen eine lebens- und liebenswerte Gemeinde ist.

Weitere Informationen: Broschüre „Kulturpfad“ (erhältlich in der Buchhandlung Brand)
Ausstellung „Schule“ – Verein für Heimatgeschichte, Gundelfingen (http://heimatgeschichte-gundelfingen.de/)

Führung: Klaus Boucsein und Heidemarie Ehlers
Bericht und Foto: Heidemarie Ehlers

Wanderung vom 03.05.2017 zum höchsten Baum Deutschlands 

26 Wanderfreunde trotzten dem schlechten Wetterbericht und wurden mit einem wunderschönen Wandertag vom Holbein-Pferdle zur „Waldtraut vom Mühlwald“ belohnt. Die eindrucksvollen Skulpturen des Künstlers Thomas Rees beim Waldhaus fanden das Interesse der Wandergruppe wie auch  Beschreibungen der vielen Brunnenanlagen auf der Wegstrecke. Die folgenden Erklärungen des Wanderführers Gerhard Klein über berühmte Gäste des früheren Kurhotels Kyburg wie Maxim Gorki oder dem legendären Sänger Schaljapin wurden aufmerksam aufgenommen.  Wenig bekannt waren auch die Ursprünge des 1906-1913 erbauten Klosters St. Lioba  Günterstal im toskanischen Stil, welches ab 1926 Sitz der Benediktinerinnen mit dem bekannten Kräutergarten ist. Die Einkehr in der Waldgaststätte St. Valentin mit ihren Spezialitäten wurde hoch gelobt. Alle teilnehmenden Wanderer kamen wieder wohlbehalten am Ende der Tageswanderung  zum Ausgangsort zurück.

Führung und Bericht: Gerd Klein
Foto: Claus Jäger


„Dem Frühling entgegen“

Am letzten Sonntag im März treffen sich die Wanderer von Schwarzwaldverein Gundelfingen am Bahnhof, um

unter der Führung von Edith Schwaderer von Waldkirch von der Kastellburg übers Haseneckle nach Buchholz und dem Frühling entgegen zu wandern. Das Wetter spielte brillant mit. Der Weg hinauf zur Kastellburg ist mit hochinteressanten Geschichtstafeln über das Leben der „alten Rittersleut“ und tollen Holzskulpturen gesäumt. Mit Wissen bereichert gelangte man gemeinsam auf die Kastellburg. Hier gab es noch mehr Geschichten zu lesen und zu betrachten. Weiter ging es zur Vesperpause auf einem wunderschönen Panoramaweg überm Kohlenbachtal zum  Haseneckle. Von dort vorbei an dem neu gesicherten ehemals abgerutschten Hang nach Batzenhäusle. Schluss der Frühlingswanderung - nach einem Marsch auf dem Elzdamm, vorbei an bereits blühenden Schrebergärten - war die Einkehr in Buchholz. Alle waren hochzufrieden mit dieser herrlichen Frühlingswanderung und bedanken sich herzlich bei der Wanderführerin Edith Schwaderer.

Führung und Foto: Edith Schwaderer 


Auf den Spuren der Kelten unterwegs - mit dem Schwarzwaldverein auf dem wissenschaftlichen Lehrpfad des nördlichen Kaiserstuhls

Am Sonntag, 19.03.2017 trafen sich zahlreiche Wanderfreunde des Schwarzwaldvereins Gundelfingen bei idealem Wanderwetter zu einer Wanderung im nördlichen Ausläufer des Kaiserstuhls. Einstieg über den Pilgerweg von Sasbach steil bergauf zur Litzelbergkapelle. Nach einer kurzen Besichtigung wieder steil bergab Richtung Limberg. Auf sanft geschwungenen Wegen dann aufwärts mit etlichen Aussichtspunkten über die nördliche Kaiserstuhllandschaft zum „wissenschaftlichen Lehrpfad“. Zahlreiche Tafel geben Einblicke in die Geologie und Geschichte dieser interessanten Landschaft, die auch von Kelten (ca. 7.-3. Jahrhundert v.Chr.) und Römern (ab Mitte des 1. Jahrhunderts) besiedelt war. Die Bauweise des dort noch in Resten vorhandenen „Keltenwalls“ erfüllt mit ehrfürchtiger Bewunderung. In und vor dem Pavillon des Vogesenblicks wurde bei herrlichen Ausblicken gevespert. Gestärkt weiter auf dem Abwärtspfad Richtung Limberg. Einige Unermüdliche haben den Abstecher zur Burgruine nicht gescheut, während die anderen die wunderbare Aussicht über den Rhein und nach Frankreich genossen. Danach hieß es Abschied nehmen von dieser einzigartigen Landschaft, vorbei an einem Bunker der deutschen Wehrmacht aus dem letzten Weltkrieg. Weiter zum Steinbruch, wo in eindrucksvoller Weise die übereinander gelagerten Schichten der verschiedenen geologischen Zeitalter zu sehen sind. Der Rückweg nach Sasbach am Rhein entlang gestaltete sich aufgrund eines überschwemmten Zugangs zunächst etwas schwierig. Aber nachdem die Wanderführerin beherzt durchs Wasser voranschritt, folgte die Wandergruppe mutig nach und alle erreichten nahezu trockenen Fußes den Weg auf dem Rheindamm.
Der unvergessliche Tag klang im „Löwen“ in Sasbach bei guten Essen aus. Per Bahn ging es nach Gundelfingen zurück. Die Gruppe war sich in ihrem Dank an beide Wanderführerinnen über die gut geplante und hochinteressante Wanderung bei schönstem Vorfrühlingswetter einig.

Führung: Gisela Gern und Ingeborg Schwarz
Bericht: Roswitha Bender
Foto: Gertrude Wultschner

Gelungene leichte Wanderung von Gundelfingen nach Buchholz
Bei schönem, sonnigem Wetter trafen sich am 12.03. 28 Wanderfreunde/innen zu einer kleinen Wanderung

nach Buchholz. Nach Begrüßung durch den Wanderführer Ernst Rombach führte die Strecke vom Malifikantenweg über Heidach (Denzlingen), Suggental nach Buchholz, wo im Landgasthof Löwen zu einem guten Mittagessen eingekehrt wurde. Gegen 13:30Uhr trennten sich die Wege:  einige Wanderteilnehmer/innen fuhren mit der Breisgau-S-Bahn zurück nach Gundelfingen, die meisten jedoch bevorzugten die kleine verlängerte Wanderung entlang der Elz nach Waldkirch, wo es nach dem Genuss von Eis, Kaffee und Kuchen mit der Bahn zurück nach Gundelfingen ging. So endete wieder ein herrlicher Frühlingstag mit dem Schwarzwaldverein Gundelfingen-Wildtal.

Führung: Ernst Rombach
Bericht und Bild: Claus Jäger


High-Life bei der Fasnacht des Schwarzwaldvereins Gundelfingen

Traditionsgemäß fand am Fasnachtsdienstag, 28.02.2017, die Fasnacht des Schwarzwaldvereins statt. Trotz

des Starkregens kamen die närrischen Wanderer wieder zuhauf ins Vereinshaus im Wildtal.
Sie wurden mit einem äußerst lebhaften, mit etlichen närrischen Vorträgen gespickten Nachmittag belohnt. Die Stimmung, angeheizt durch die Musik, entwickelte sich mehr und mehr zu einem fasnächtlichen High-Life. Dabei kam auch das Essen und Trinken nicht zu kurz, für welches die Party-AG des SWV wieder hervorragend gesorgt hatte. Nach rund 3 Stunden mit Singen, Schunkeln und Zuhören, gingen die Besucher, beseelt und quitschvergnügt nach Hause.

Ein herzliches Dankeschön an das Küchenteam mit Ehepaar Luther und Rosemarie Roos die alle Leute mit Speis & Trank versorgt haben, an die Spenderinnen der Kuchen, Karpfen und Scherben. Und natürlich allen, die durch Beiträge, Musik und der guten Laune den Nachmittag wieder einmal traditionell zu einem Volltreffer gemacht haben.

Bericht: Klaus Flach
Foto: Elisabeth Peng

Schöne Winterwanderung mit den Pfälzer Wanderfreunden am 05.02.2017

Auch in diesem Jahr unternahm der Schwarzwaldverein Gundelfingen mit den Wanderfreunden des Pfälzerwaldvereins aus Nußdorf eine Winterwanderung, die von Richard Mallmann und seinen beiden Co-Piloten gut organisiert war. Der gemeinsame Treffpunkt war in St. Peter mit 42 Personen aus der Pfalz und 23 vom Gundelfinger Verein. Es war ein herzliches Wiedersehen und zugleich ein guter Auftakt für den doch etwas unwirtlichen Morgen. Von den angebotenen Varianten wurde gerne Gebrauch gemacht. Eine Gruppe entschied sich für St. Peter um die Kirche und das Kloster zu besichtigen. Alle waren voll des Lobes ob der kompetenten Führung und beeindruckt von den vielen Kostbarkeiten. Trotz Regen und Wind wanderten sie anschließend um St. Peter und kehrten dann gemütlich ein.
Die anderen hingehen wanderten ab St. Märgen. Auf dem Weg zur Rankmühle gab es schöne, sogar fotogene Blicke auf die 2 Türme der Klosterkirche, die das Ortsbild prägen.
Alle waren erstaunt über die weite, weiße Winterlandschaft. Die schneebedeckten Wege, teilweise sogar die Tannen und leichter Schneefall machten diese Tour zu einer wunderschönen Winterwanderung.
An der Kapfenkapelle wurde von Richard Mallmann das Zustandekommen dieses Kirchleins erklärt, während das Rucksackvesper ausgepackt wurde.
Nunmehr führte der Weg vorbei am „Roten Kreuz“ abwärts nach St. Peter; der Feldberg, Hinterwaldkopf und Schauinsland waren ziemlich in Nebel verhüllt.

Die Gruppen trafen sich dann wieder am Bus. Beim gemeinsamen Abschluss in Heuweiler war das Fazit: Es war ein schöner Wander- und Besichtigungstag. Das wird wieder geplant!

Organisation und Führung: Richard Mallmann
Bericht: Elisabeth Peng
Foto: Claus Jäger