Hier zeigen wir Ihnen Bilder und Berichte von den letzten Wanderungen und Veranstaltungen - das macht Lust auf mehr! Kommen Sie doch mit uns - Sie sind herzlich eingeladen.
Bis dahin: viel Spaß beim Durchklicken.

Rückschau in Bildern:

Bilder: Verein

Rückschau in Berichten:            

Schwarzwaldverein wandert den Kohlenbacher Rundweg am 10.09.2017

Obwohl vom Wetterbericht kein allzu schönes Wanderwetter vorausgesagt wurde, trafen sich 24 Wanderfreudige am Sonntag, 10.09.2017 am Gundelfinger Bahnhof. Die Fahrt ging mit der Elztalbahn nach Waldkirch. Und dort, bei Beginn der Wanderung zeigte sich die Sonne, die dann auch dauernder Wegbegleiter war. Die Wanderung, unter dem Motto "Kohlenbacher Rundweg", führte über die Bläßikapelle in Kollnau mit einigen anspruchsvollen Anstiegen auf weichem Waldboden in Serpentinen nach ca. 14km in das Bläßistüble, wo dann im gemütlichen Stüble zu gutem Essen eingekehrt wurde. Nachdem sich alle bei guten Essen erholt haben, ging es zu Fuß zurück zum Bahnhof in Waldkirch, wo dann die Rückfahrt mit der Elztalbahn nach Gundelfingen zufrieden und glücklich angetreten wurde. Ein großes Lob hierbei an die älteren Wanderfreunde/innen, die diese doch anspruchsvolle Tour hervorragend gemeistert haben.

Führung, Bericht und Foto: Claus Jäger

Schwarzwaldverein Gundelfingen wanderte auf die „Hohe Möhr“ am Sonntag, 03.09.2017

Über den eigenen Tellerrand oder in diesem Fall über den Turm hinaus zu schauen gehört seit jeher zum Selbstverständnis des Schwarzwaldvereins. Und so hatte er eine Wanderung zu einem der südlichsten Berge des Schwarzwaldes, zur „Hohen Möhr“ (983,6 Meter) in sein Programm genommen. Insgesamt 11 Wanderer/innen waren es schließlich, die am Sonntag, 03.09.2017 diesen Berg erklommen. Doch nicht nur diesen, sondern auch noch den sich dort befindenden 30 Meter hohen „Hohe Möhr – Turm“, von welchem sich, nunmehr über 1000 Meter hoch, den Wanderern ein phantastischer Rundumblick auf die Schweizer Alpenkette (leider in den Wolken), den Jura, die Vogesen, das Rheintal, das Wiesental und Wehratal, sowie den Hotzenwald und die Schwarzwaldberge bot. Das freundliche Angebot des Schwarzwaldvereins Schopfheim, der am Fuße des Turmes die sogenannte „Möhrenwache“ hält und Getränke, Kaffee und Kuchen anbot, war sehr willkommen. Schöne Ausblicke gab es auch beim Abstieg. Bei der Einkehr am Ende der Wanderung waren sich alle einig, eine sehr schöne und interessante Wanderung, in einem bis dahin nicht so bekannten Gebiet des Schwarzwaldes, erlebt zu haben.

Bericht und Führung: Klaus Flach
Foto: Claus Jäger

Schwarzwaldverein Gundelfingen führt - im Rahmen des Gundelfinger Ferienprogrammes - eine Nachtwanderung am 01.09.2017 durch

Foto: Andrea Steinhart (Badische Zeitung)

Ein seit vielen Jahren fester Bestandteil des Ferienprogrammes des Jugendzentrums von Gundelfingen, ist eine Nachtwanderung. Diese wurde und wird stets vom örtlichen Schwarzwaldverein organisiert und durchgeführt. Auch in diesem Jahr trafen sich 7 Kinder mit ihren Eltern um 19:00 Uhr am Waldspielplatz zum Start in die diesjährige Nachtwanderung. Ziel war die Hütte und Grillstelle der Rottecksruhe unterhalb des Roßkopfgipfels. Rund 320 Höhenmeter mussten hierfür nicht nur auf bequemen Wanderpfaden überwunden werden: teilweise fast querfeldein, tatsächlich über Stock und Stein. Klar, dass nicht nur die Kinder dabei ihren Spaß hatten. Angekommen an der Rottecksruhe wurde ein großes Lagerfeuer entfacht. Das Programm mit Sprech- und Bewegungsgesängen und gemeinsames Singen von Abenteuerliedern zur Gitarre machten allen Freude. Auf dem kleinen Grillfeuer wurden die vom Leiter des Jugendzentrums, Herrn Filipe Fraga-Sousa, mitgebrachten Würstchen gegrillt. Danach wurde es ganz still, um der Gespenstergeschichte erwartungsvoll zu lauschen. Gegen 22.30 Uhr ist die Schar zum Rückweg aufgebrochen. Wanderlieder erschallten durch die Nacht als es über die Reutebacher Höfe hinunter nach Zähringen und zurück nach Gundelfingen ging.

Führung und Bericht: Klaus Flach
Bild: Andrea Steinhart (Badische Zeitung)

Artikel von Gerhard Weber im Von Haus zu Haus vom 07.09.2017 "Von wegen 'Im Frühtau zu Berge...'" und in den Gundelfinger Nachrichten vom 07.09.2017 "Nachtwanderung"
Artikel von Andrea Steinhart in der Badische Zeitung vom 04.09.2017 "In dunkler Nacht über Stock und Stein"

Schwarzwaldverein Gundelfingen auf den Spuren von Heinrich Hansjakob am 24.08.2017

Am Donnerstag, 24.08.2017 wanderte die neue Wanderführerin Monika Jenc mit 35 motivierten Wanderern bei gutem Wetter auf dem Heinrich-Hansjakob-Weg: vom Heidburgpass über die schön gelegene Hansjakob-Kapelle auf der Anhöhe über Hofstetten. Unterwegs erzählte Frau Jenc  aus dem Leben und Wirken von Heinrich Hansjakob, was die Wanderung angenehm bereicherte. Nach der willkommenen Einkehr im „Drei Schneeballen“ – wo auch Hansjakob ein häufiger Gast war -  in Hofstetten ging die Wanderung nach Haslach im Kinzigtal. Die insgesamt 12 km lange Wanderung bietet eine wundervolle und abwechslungsreiche Landschaft mit herrlichen Ausblicken und macht auf die Werke des Dichters neugierig.

Führung: Monika Jenc
Foto: Claus Jäger

Schwarzwaldverein Gundelfingen hat die 3. Etappe des Zweitälersteigs am 06.08.2017 erfolgreich bewältigt

Foto Claus Jäger

Im Jahr 2015 hatte der Schwarzwaldverein Gundelfingen damit begonnen, den als Prädikatswanderweg  ausgewiesenen, insgesamt 108 km langen Rundwanderweg „Zweitälersteig“ mit insgesamt 4.120 HM und aufgeteilt in 5 Etappen, unter die Wanderschuhe zu nehmen. In diesem Jahr war nun die 3. Etappe von Simonswald nach Oberprechtal-Wittenbach an der Reihe: Insgesamt  9 Wanderer trafen sich zur frühen Morgenstunde am Bahnhof in Gundelfingen. Mit forschem Schritt wurden die ersten 547 Höhenmeter (HM) hinauf zum Hörnleberg bewältigt. Auf dem weiteren Weg über das Braunhörnle und zum Rohrhardsberg waren 245 HM zu überwinden. An der Schwedenschanze  angekommen lud das dortige urige Höhen-Berggasthaus im Stile eines echten Schwarzwaldhauses zur ausgiebigen Rast ein. Zusätzlich wurden alle mit einem faszinierenden Schwarzwald-Panorama für die ersten 13 km belohnt. Für die restlichen 13 km ging es hauptsächlich Bergab, ausgenommen einer kleinen Steigung von nochmals 52 HM hinauf zum Gschasifelsen. Von dort hinunter ins Oberprechtal-Wittenbach zum Gasthaus Rößle. Dort am Ziel hatte die Gruppe insgesamt 847 HM aufwärts, bzw. 794 HM abwärts bewältigt:  eine nicht leichte, jedoch wunderschöne Etappe, vielfältige Wanderwege,  wunderschönen Aussichten in den Breisgau und die umliegenden Schwarzwaldberge.
Schon jetzt sind alle gespannt auf die 4. und 5. Etappen in den nächsten 2 Jahren!
Führung und Bericht: Klaus Flach
Foto: Claus Jäger

Herrliche Wanderung in sanft gewellter Landschaft am Sonntag, 25.06.2017

Per Zug ging es für eine Wandergruppe vom Schwarzwaldverein Gundelfingen am Sonntag, 25.06. hinauf auf die Schwarzwaldhöhen. Bereits bei der Ankunft in Rötenbach lag in der Luft noch die erfrischende morgendliche Kühle. Löffingen mit weiteren sieben Ortsteilen liegt auf einem 800m hohen Plateau. Durch die Schönwetterlage boten sich bei perfektem blauem Himmel mit wie gemalten Wolken schöne Ausblicke. Durch Feuchtwiesen mit spezieller Vegetation erreichte die Gruppe den schattenspendenden Laubwald. Eine Vielfalt von Wildblumen erweckte Aufmerksamkeit. Mittels eigens mitgenommenem Pflanzenbestimmungsbuch konnten die Pflanzen benannt und nützliche Informationen vermittelt werden. Sanft hügelig ist die landwirtschaftlich geprägte Gegend. Malerisch ergänzte eine Kuhherde das idyllische Bild. Im wunderschönen Mauchachtal informieren Tafeln über Heilkräuter, was abwechslungsreiche botanische Erkenntnisse bot. Ergänzt mit dem einen oder anderen Lied fand die Wanderung im traditionellen Markflecken Löffingen mit der Einkehr einen zufriedenen Abschluss.

Führung und Bericht: Elisabeth Peng
Foto: Horst Burgenmeister

Sonnwendfeuer am 23.06.3027

„Danke für das schöne Fest, wir kommen im nächsten Jahr wieder!“ – so der Kommentar vieler Besucher/innen am Ende eines wundervollen Abends. Der Schwarzwaldverein Gundelfingen durfte sich in diesem Jahr über eine größere Besucherzahl freuen. Weit über 100 Personen konnten gezählt werden, darunter viele Kinder und eine syrische Familie. Nach der allgemeinen und musikalischen Begrüßung, sowie einer Information zum Brauchtum des Sonnwendfeuers, wurde dieses kurz nach acht Uhr entzündet. Nicht so hoch wie sonst (Waldbrandgefahr), doch kräftig loderten die Flammen ein erstes Mal auf. Von der daraus hervorgegangenen Glut wurden Teile auf zwei Feuerkörbe verteilt und schon sah man die Besucher an den Feuerstellen ihre mitgebrachten Würste grillen, sowie mit dem zur Verfügung gestellten Brotteig, ein Stockbrot backen. Es war ein emsiges Treiben an einem wunderschönen Sommerabend. Natürlich hatte die Getränkeausgabe gleichfalls alle Hände voll zu tun. Dann, als das Feuer ein zweites Mal aufloderte, kam der 1. Höhepunkt des Abends: die obligatorische Gespenstergeschichte. Es war mux-mäuschen-still als sie vorgetragen wurde. Wie das Feuer loderte anschließend Freude und Lebendigkeit auf, als Sirtaki-Musik aus einem Akkordeon erklang und den 2. Höhepunkt des Abends, den Tanz um das Feuer, auslöste. Befeuert wurde dieses Szenario durch die Kinder, die die ausgelegten Rhythmusinstrumente ergriffen und munter die Musik begleiteten. Auf den Sirtaki folgte Polka u.a. und zum Schluss schob sich der Großteil der Besucher in einer Polonaise über das Festgelände und rund um das Feuer! Gesättigt an Leib und Seele machten sich die Besucher spät in der Nacht auf den Heimweg.

Der Schwarzwaldverein bedankt sich bei allen Besuchern für ihr Kommen und das Mitmachen. Ganz besonders danken wir der Freiwilligen Feuerwehr Wildtal unter ihrem Kommandanten Herrn Matthias Gehri, denn ohne ihre Anwesenheit hätte das Fest aufgrund der Waldbrandgefahr nicht stattfinden können. Des Weiteren sagen wir „Danke“ der Gemeinde Gundelfingen, Herrn Förster Karle und Herrn Landwirt Lickert für die Zulassung und Unterstützung des Festes. Und natürlich all den stillen Helferinnen und Helfern ohne die diese Feier ebenfalls nicht möglich gewesen wäre. Auch für 2018 planen wir diesen Feuer-Event, zu welchem wir schon heute einladen.

Bericht: Klaus Flach / Foto: Heiko Renner

Abenteuer Zweitälersteig -  der Schwarzwaldverein Gundelfingen auf der
2. Etappe am 21.05.2017

Als im vergangenen Jahr der Schwarzwaldverein die 2.Etappe des Zweitälersteigs unter die Füße nahm, musste die Tour bei der Vesperhütte „Hintereck“ wegen Regen abgebrochen werden. In diesem Jahr hatte die Wandergruppe und Klaus Flach dagegen großes Glück. Bei strahlendem Sonnenschein konnte das „Filetstück“ der 2. Etappe des Zweitälersteigs, den „Abenteuerpfad Wildbachtour“ in vollen Zügen genossen werden. Auf einer Distanz von 4 km sind hier rund 500 HM zu überwinden.
Ein klarer Vorteil war bei dieser Nachholtour den Weg in umgekehrter Richtung, nämlich von Simonswald hinauf zur Vesperstube Hintereck zu gehen. Bergaufgehend in dem schwierigen Gelände, vergleichbar einem alpinen Steig, bestätigte sich die Richtigkeit der im vergangenen Jahr getroffenen Entscheidung. Grandiose Aussichten vom unteren und oberen „Spitzen Stein“ hinunter ins Simonswäldertal, belohnten den wahrlich kräftezehrenden Aufstieg. Und die anschließende die Brotzeit in der Vesperstube Hintereck tat mehr als gut: die Sonne, die Aussicht hinüber zum Zweribach, zu der Plattenhöhe unterhalb des Kandels- und natürlich das Vesper. Der Abschluss der Wanderung führte die Gruppe wohlgestimmt nach Gütenbach, wo der Bus für die Heimfahrt bestiegen wurde.
Welch ein Glück, dass die 3. Etappe des Zweitälersteiges bereits am 6. August vom Schwarzwaldverein Gundelfingen angeboten wird.

Führung und Bericht: Klaus Flach
Bilder: Herwig Bönisch

Unterwegs auf dem Gundelfinger Kulturpfad am 20.05.2017

Eine Gruppe des Gundelfingers Schwarzwaldverein traf sich mit drei Vertretern der Ortsgruppe Freiburg-Hohbühl um entlang des „Kulturpfades“ den Ort Gundelfingen (neu) zu entdecken. Bereits am Startpunkt – an der Endhaltestelle der Straßenbahn an der Gundelfinger Straße - konnte der Wanderführer Klaus Boucsein über Grenzsteine der Gemeinde und ihre Bedeutung berichten. Weiter an alter und neuer Architektur – Kunstobjekte am Bieruner Platz - Fachwerkhäuser aus dem 18./19. Jahrhundert – die Ortsmitte mit dem neuen Rathaus, das eine stimmungsvolle Ergänzung durch das alte, ehemalige Gasthaus Engel und dem Gasthaus Rößle erhält - wurde erstaunt festgestellt ,wie spannend es ist, die vertraute Umgebung einmal anders zu sehen. Der Himmel hellte sich weiter auf und alle marschierten angeregt plaudernd ins Englerbeck-Huus, wo die Ausstellung „..daß der Mensch was lernen muß – Schule früher“ auf sie wartete. Herr Brutzer vom Verein für Heimatgeschichte demonstrierte anhand der vielen Exponate sehr anschaulich, wie Kinder vor 60 und mehr Jahren lernen mussten und auch wie die Arbeit der Lehrer ausgesehen hat. Mit zahlreichen Eindrücken versehen setzten alle die Kulturwanderung fort – jetzt ging es zum frisch renovierten Waldspielplatz und von dort über das Leheneck, den Lehenhof zum Obermattenbad. Im Bistro des Bades wurde dann bei einem Stück Schwarzwälder Kirschtorte und einem Kaffee darüber diskutiert, was Kultur vor Ort bedeutet. Und alle waren sich einig: Die Wanderung durch Gundelfingen hat den Blick geschärft und Altbekanntes aus einer neuen Perspektive gezeigt. Es wurde deutlich, dass Kultur - genau wie jede Gesellschaft - immer lebendig und veränderbar ist und Gundelfingen eine lebens- und liebenswerte Gemeinde ist.

Weitere Informationen: Broschüre „Kulturpfad“ (erhältlich in der Buchhandlung Brand)
Ausstellung „Schule“ – Verein für Heimatgeschichte, Gundelfingen (http://heimatgeschichte-gundelfingen.de/)

Führung: Klaus Boucsein und Heidemarie Ehlers
Bericht und Foto: Heidemarie Ehlers

Wanderung vom 03.05.2017 zum höchsten Baum Deutschlands 

26 Wanderfreunde trotzten dem schlechten Wetterbericht und wurden mit einem wunderschönen Wandertag vom Holbein-Pferdle zur „Waldtraut vom Mühlwald“ belohnt. Die eindrucksvollen Skulpturen des Künstlers Thomas Rees beim Waldhaus fanden das Interesse der Wandergruppe wie auch  Beschreibungen der vielen Brunnenanlagen auf der Wegstrecke. Die folgenden Erklärungen des Wanderführers Gerhard Klein über berühmte Gäste des früheren Kurhotels Kyburg wie Maxim Gorki oder dem legendären Sänger Schaljapin wurden aufmerksam aufgenommen.  Wenig bekannt waren auch die Ursprünge des 1906-1913 erbauten Klosters St. Lioba  Günterstal im toskanischen Stil, welches ab 1926 Sitz der Benediktinerinnen mit dem bekannten Kräutergarten ist. Die Einkehr in der Waldgaststätte St. Valentin mit ihren Spezialitäten wurde hoch gelobt. Alle teilnehmenden Wanderer kamen wieder wohlbehalten am Ende der Tageswanderung  zum Ausgangsort zurück.

Führung und Bericht: Gerd Klein
Foto: Claus Jäger


„Dem Frühling entgegen“

Am letzten Sonntag im März treffen sich die Wanderer von Schwarzwaldverein Gundelfingen am Bahnhof, um

unter der Führung von Edith Schwaderer von Waldkirch von der Kastellburg übers Haseneckle nach Buchholz und dem Frühling entgegen zu wandern. Das Wetter spielte brillant mit. Der Weg hinauf zur Kastellburg ist mit hochinteressanten Geschichtstafeln über das Leben der „alten Rittersleut“ und tollen Holzskulpturen gesäumt. Mit Wissen bereichert gelangte man gemeinsam auf die Kastellburg. Hier gab es noch mehr Geschichten zu lesen und zu betrachten. Weiter ging es zur Vesperpause auf einem wunderschönen Panoramaweg überm Kohlenbachtal zum  Haseneckle. Von dort vorbei an dem neu gesicherten ehemals abgerutschten Hang nach Batzenhäusle. Schluss der Frühlingswanderung - nach einem Marsch auf dem Elzdamm, vorbei an bereits blühenden Schrebergärten - war die Einkehr in Buchholz. Alle waren hochzufrieden mit dieser herrlichen Frühlingswanderung und bedanken sich herzlich bei der Wanderführerin Edith Schwaderer.

Führung und Foto: Edith Schwaderer 


Auf den Spuren der Kelten unterwegs - mit dem Schwarzwaldverein auf dem wissenschaftlichen Lehrpfad des nördlichen Kaiserstuhls

Am Sonntag, 19.03.2017 trafen sich zahlreiche Wanderfreunde des Schwarzwaldvereins Gundelfingen bei idealem Wanderwetter zu einer Wanderung im nördlichen Ausläufer des Kaiserstuhls. Einstieg über den Pilgerweg von Sasbach steil bergauf zur Litzelbergkapelle. Nach einer kurzen Besichtigung wieder steil bergab Richtung Limberg. Auf sanft geschwungenen Wegen dann aufwärts mit etlichen Aussichtspunkten über die nördliche Kaiserstuhllandschaft zum „wissenschaftlichen Lehrpfad“. Zahlreiche Tafel geben Einblicke in die Geologie und Geschichte dieser interessanten Landschaft, die auch von Kelten (ca. 7.-3. Jahrhundert v.Chr.) und Römern (ab Mitte des 1. Jahrhunderts) besiedelt war. Die Bauweise des dort noch in Resten vorhandenen „Keltenwalls“ erfüllt mit ehrfürchtiger Bewunderung. In und vor dem Pavillon des Vogesenblicks wurde bei herrlichen Ausblicken gevespert. Gestärkt weiter auf dem Abwärtspfad Richtung Limberg. Einige Unermüdliche haben den Abstecher zur Burgruine nicht gescheut, während die anderen die wunderbare Aussicht über den Rhein und nach Frankreich genossen. Danach hieß es Abschied nehmen von dieser einzigartigen Landschaft, vorbei an einem Bunker der deutschen Wehrmacht aus dem letzten Weltkrieg. Weiter zum Steinbruch, wo in eindrucksvoller Weise die übereinander gelagerten Schichten der verschiedenen geologischen Zeitalter zu sehen sind. Der Rückweg nach Sasbach am Rhein entlang gestaltete sich aufgrund eines überschwemmten Zugangs zunächst etwas schwierig. Aber nachdem die Wanderführerin beherzt durchs Wasser voranschritt, folgte die Wandergruppe mutig nach und alle erreichten nahezu trockenen Fußes den Weg auf dem Rheindamm.
Der unvergessliche Tag klang im „Löwen“ in Sasbach bei guten Essen aus. Per Bahn ging es nach Gundelfingen zurück. Die Gruppe war sich in ihrem Dank an beide Wanderführerinnen über die gut geplante und hochinteressante Wanderung bei schönstem Vorfrühlingswetter einig.

Führung: Gisela Gern und Ingeborg Schwarz
Bericht: Roswitha Bender
Foto: Gertrude Wultschner