Hier zeigen wir Ihnen Bilder und Berichte von den letzten Wanderungen und Veranstaltungen - das macht Lust auf mehr! Kommen Sie doch mit uns - Sie sind herzlich eingeladen.
Bis dahin: viel Spaß beim Durchklicken.

Rückschau in Bildern:

Bilder: Verein

Rückschau in Berichten:       

„Perlen im Markgräflerland“  am 12.05.2018

Start zur 1. Wanderung des neuen Wanderführers im Schwarzwaldverein Gundelfingen, Rainer Baschnagel, war um 8:00 Uhr von Gundelfingen nach Kandern. Dort informierte der gebürtige Kanderner über die „Brezel- und Töpferstadt“. Natürlich wurden auch gleich die Brezeln probiert. Um die Kunstkeramik zu veranschaulichen hatte Herr Baschnagel sogar eine „Kerstan-Vase“ dabei. Mit interessanten Geschichten versorgt startete die Tour hinauf zum Heißbühl und einem schönen Überblick über Kandern. Die Sonne hatte inzwischen letzte Schleierwolken vertrieben und so ging´s bei bestem Wetter weiter zur Burgruine Sausenburg. Die Turmbesteigung belohnte mit dem schönen Blick hinab über die Hügel des Markgräflerlandes ins Rheintal oder auch hinauf zum Hochblauen mit dessen markanten Turm. Selbst das nächste Ziel, Schloss Bürgeln, war zu sehen.  Nach einer kurzen Rast ging es weiter durch einen tiefen Taleinschnitt hinauf zum Schloss. Im Schlossgarten gab es zur tollen Aussicht noch Kaffee und Kuchen. Die Verse von J.P.Hebel:  „Z’Bürglen uf der Höh, nai, was cha me seh! Oh, wie wechsle Berg un Tal, Land un Wasser überal, z’Bürglen uf der Höh“ rundeten die wunderbare Atmosphäre ab. Die letzten Kilometer nach Kandern waren schnell gegangen. Dort gab es noch eine kurze Stadtführung vom Bahnhof mit der Museumsbahn zu verschiedenen Stationen des „August-Macke-Weges“, durch die Hafnergasse zur oberhalb des Marktplatzes gelegenen Kirche.
Da es noch zu früh war für das Abendessen war, kehrte die kleine Gruppe zum Abschluss im Gasthof „Grüner Baum“ in Heuweiler ein. Der Tag hat alles geboten: schönes Wetter, interessante Eindrücke, Geschichten über Kandern und das Markgräflerland, schöne Wanderung und Geselligkeit. Es bleibt zu wünschen, dass Herr Baschnagel diese Tour nochmals anbietet, damit weitere Mitglieder die „Perlen im Markgräflerland“ kennenlernen können.
Führung, Foto und Bericht: Rainer Baschnagel

Am 29.04.2018 ins Suggental mit Besichtigung Bergwerk

Eine Wanderung in die nähere Heimat, nämlich ins Suggental, mit einer Besichtigung des dortigen Bergwerkes, war das Programm des Schwarzwaldvereins Gundelfingen für Sonntag, 29.04.2018. 15 Interessenten starteten die Tour rund um das „versunkene Tal“, wie das Suggental in früherer Zeit vom Volksmund auch genannt wurde. Herrliche Ausblicke auf das Wechselspiel von Wald, Felder, Wiesen und das Dorf, sowie hinaus auf die Rheinebene. Der Höhepunkt war die Führung im Bergwerk durch Mitglieder des dortigen Bergwerksvereins, die anschaulich und kurzweilig über die Geschichte des Bergwerks und des Suggentals Informiert haben. Versorgt mit Schutzhelmen ging es in die Stollen und Schächte. Zurück im sonnigen Tageslicht wurde das mitgebrachte Vesper genossen. Die alte Sakristei aus dem 12 Jahrhundert, der dortige Dorffriedhof und schließlich das Wissereck waren die weiteren Stationen, ehe der Tag in gemütlicher Runde im Gasthof Suggenbad ausklang.

Bericht und Führung: Klaus Flach
Foto: Herwig Bönisch

Schwarzwaldverein Gundelfingen  genießt den Frühling - Wanderung am 22.04.2018

„Den Frühling genießen“ war genau das richtige Motto für die von Elisabeth Peng, Wanderführerin vom Schwarzwaldverein Gundelfingen, geführte Wanderung am 22. April 2018. Von Emmendingen mit kurzem Stopp auf dem Schlossplatz - umgeben vom Markgrafenschloß, Lenzenhäuschen und jüdischem Bad - zum oberhalb des Bergfriedhofs gelegenen Ausgangspunkt. Die Tour führte auf verschlungenen Pfaden durch den lichtgrünen Wald zum Wöpplinsberg samt Kapelle. Inmitten von blühenden Wiesen und schönen Aussichten stärkte sich die fröhliche Truppe für das nächste Ziel: Berg Landeck über den Vierburgenwerg  Der Blick von der Burgruine auf Kaiserstuhl, Vogesen und Schwarzwald ist wunderschön. Der weitere Weg führte an blühenden Obstbäumen und ausgedehnten Rebanlagen am Vögisberg nach Köndringen und dann zurück nach Emmendingen. Alle wurden für ihr Durchhalten mit dieser abwechslungsreichen Tour bei herrlichem Frühlingswetter belohnt.
Bericht: Elisabeth Peng
Foto: Horst Burgenmeister

Gundelfingen steht vor der Kamera - Der SWR porträtiert die Gemeinde in dem Format "Landesschau Mobil"
Badische Zeitung vom 06.03.2018 - Artikel von Katrin Dorfs & Viola Vetter 

 

Traditionell am Ostermontag unterwegs

34 gutgelaunte Wandersleute begleiteten am Ostermontag Wanderführerin Hildegard Hug vom Schwarzwaldverein Gundelfingen auf ihrer traditionellen Ostermontagswanderung entlang der Wildgutach. Ausgangspunkt  der Wanderung war oberhalb Obersimonswald. Von dort weiter nach Simonswald. Nach einer ausgiebigen Mittagspause wurde die Wanderung bis Bleibach fortgesetzt, das den Endpunkt der Wanderung setzte.  Wunderbar von der Sonne verwöhnt, ging dieser herrliche Tag für die Wanderfreunde des Schwarzwaldvereines zu Ende. Alle waren sich einig, dass sich Wege an der Wildgutach immer wieder lohnen.

Foto: Claus Jäger

 

„Auf den Spuren der Bundschuh-Bauern“ am 04.03.2018

Über 20 wissbegierige Teilnehmer/innen unternahmen am Sonntag, 04.03.2018 bei sonnigem Wetter eine Reise ins 15./16. Jahrhundert. Der 3,4 km lange Bundschuhpfad in Freiburg-Lehen mit seinen 14 Informationsstationen entführte in eine völlig andere Zeit. Ausgiebig wird über die Sorgen und Nöte der „niedrigen Bevölkerungsschichten“ – sprich: Bauern – berichtet. Den Text der Informationstafeln hatte Richard Mallmann, der diese Wanderung initiiert hat, im Vorfeld von der Internetseite heruntergeladen. Sven von Renner hat sie vorgelesen, was dann lebhaft diskutiert wurde. Der rege Gedankenaustausch dieses Eintauchens in eine für uns fremde Welt wurde bei der abschließenden Einkehr fortgeführt. Alle waren sich über diesen interessanten und denkwürdigen Tag einig und waren froh, in heutiger Zeit zu leben.
Weitere Informationen über den Bundschuhpfad:  http://bundschuh-zu-lehen.de/bundschuhpfad.html
Bericht: Richard Mallmann
Foto: Horst Burgenmeister


Erfolgreicher Workshop „Touren planen“ am 24.02.2018 beim Schwarzwaldverein Gundelfingen

Günter Schön erklärt den Wanderservice

Der von Schwarzwaldverein Gundelfingen initiierte Workshop „Eigene Touren planen mit dem Wanderservice Schwarzwald“ in den Räumen des Bürgertreffs war erwartungsgemäß sehr informativ und erfolgreich. Mit Herr Gunter Schön als Referent, der das Onlineportal mit seinen Erfahrungen maßgeblich mit gestaltet hat und redaktionell tätig ist, ging die Zeit im Flug vorbei.
All die Möglichkeiten Wandertouren unter www.wanderservice-schwarzwald.de - den der Schwarzwaldverein kostenfrei und öffentlich anbietet - zu planen wurden durchgesprochen: Nach dem Zusammenstellen der Wegstrecke lässt sich die Route als PDF-Karte ausgeben und bei (kostenfreier) Registrierung kann auch das Höhenprofil der Strecke sowie eine GPX-Datei für das Smartphone oder GPS-Gerät heruntergeladen werden. Die erarbeiteten Touren können im eigenen Profil gesichert und später auch erweitert bzw. weiterbearbeitet werden.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass das Erstellen von eigenen Touren mit diesem Portal kein „Hexenwerk“ ist und haben sogleich am eigenen mitgebrachten Laptop Touren geplant.
Der Schwarzwaldverein Gundelfingen bedankt sich sehr herzlich bei Herrn Schön für diese intensive Schulung, beim Bürgertreff Gundelfingen für die zur Verfügung gestellten Räume und bei allen Teilnehmer/innen für das Interesse und die aktive Beteiligung.
Wegen der großen Nachfrage wird ein weiterer Workshop für den Herbst geplant.
Bericht und Foto: Gisela Bosch

Schwarzwaldverein Gundelfingen wandert am 18. Februar von Schluchsee nach Altglashütten

Schon die Zugfahrt am Sonntagmorgen stimmte die muntere Truppe vom Schwarzwaldverein Gundelfingen auf eine wundervolle Winterwanderung ein. Entlang des Seewegs  bot der leicht vereiste Schluchsee einen herrlichen Anblick. Weiter von Aha  auf nicht gespurten Wegen durch den winterlichen Wald nach Altglashütten. Die Einkehr zur warmer Suppe und leckerem Essen im Bahnhofsbistro rundete diesen Tag angenehm ab. Alle waren sich einig, dass diese von Edith Schwaderer geführte Wanderung mit ihrer herrlichen Winterluft und –landschaft ein Erlebnis war.
Bericht und Foto: Gisela Bosch

Gemeinsame Fasnacht des katholischen Kirchenchors Bruder Klaus und des Schwarzwaldvereins Gundelfingen

Als ein durchaus gelungener Auftakt kann die 1. gemeinsame Fasnacht vom Kirchenchor Bruder Klaus und des Schwarzwaldvereins bewertet werden. In das von den Frauen der KFD wunderbar dekorierte Gemeindezentrum der katholischen Pfarrei kam eine muntere Schar von fasnachtsbegeisteren Menschen. Das bunte Programm mit Musik von Klaus Flach am Keyboard, Büttenreden, spontane Beiträge, Sketche, Schunkelrunden und eine Polonaise sorgte für Stimmung und Kurzweil. Durch die vom Kirchenchor organisierte Bewirtung war für das leibliche Wohl der Närrinnen und Narren gut gesorgt. Höhepunkt war der Besuch der Gundelfinger Narrenzünfte, der Fäßlistemmer und der Dorfhexen. Mit fasnächtlichem Geschrei fielen sie geradezu über die feiernde Menge her, was von dieser mit ebensolchen Jubelrufen und Freudenschreien beantwortet und mit einem großen herzlichen Dankeschön quittiert wurde. Ein wunderbarer, toller Fasnachtsnachmittag ging viel zu schnell vorbei.
Mit vielen positiven Rückmeldungen, verbunden mit dem Wunsch, diese Veranstaltung in der Form auch im nächsten Jahr anzubieten, verabschiedeten sich die Besucher/innen gut gelaunt. Der Schwarzwaldverein bedankt sich herzlichen beim Kirchenchor für die Kooperation, den reibungslosen Ablauf beim Organisieren und Durchführen und für den Spaß bei allen, die mitgemacht haben.
Bericht: Klaus Flach

Schneewanderung mit den Pfälzern am 04.02.2018

Wolkenloses Winterwetter und eine tief verschneite Traumlandschaft erwarteten 41 Wanderfreunde vom befreundeten Pfälzerwald-Verein Nußdorf, die an der Bergstation der Schauinslandbahn die dazukommende Truppe des Schwarzwaldvereins Gundelfingen-Wildtal trafen. Durch eine präzise Vorplanung des  Cheforganisators  Richard Mallmann und  gutes gemeinsames Timing wurden 2 Gruppen gebildet. Die 5,5 km lange reizvolle Strecke unter der Leitung von Elisabeth Peng und Many Höfler ging über die Halde und Haldenköpfle, während Claus Jäger und Gerd Klein eine anspruchsvolle 8,5 km Wanderung über das Haldenhotel und Trubelsmattkopf auf 1.220 m führten. Prächtige Ausblicke auf die Oberrhein-Ebene, die Südvogesen, den malerischen Belchen wie auch den Feldberg waren die Belohnung für die teilweise mühevolle Tour. Besonders beeindruckt waren die Winterwanderer vom unberührten Naturschutzgebiet Langenbachtal mit Schneehöhen von 1 m. In diesem Raum sind in der warmen Jahreszeit Orchideen, Dost oder Arnika zu finden, die sonst nur in alpinem Gelände zu Hause sind. Die beiden Wandergruppen trafen am Notschrei auf die jungen Rodler unter der Leitung von Daniel Grunwald, die hier beste Bedingungen für ein tolles Schneevergnügen hatten. Im Gasthaus "Grüner Baum" in Heuweiler stärkten  sich zum Abschluss die verschiedenen Gruppen und träumten von diesem beeindruckenden Wandererlebnis in knirschendem Pulverschnee. Allen Akteuren dankten die Teilnehmer für die perfekte Gestaltung dieses Wintertages.

Bericht: Gerd Klein / Foto: Elisabeth Peng

 

Saisoneröffnung am 21.01.2018 

Die Saison 2018 wurde traditionell mit einem Erbseneintopf im Vereinshaus in Wildtal und einer Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Claus Jäger, eröffnet. Nach dem vom Ehepaar Luther schmackhaft gekochten Eintopf führte Elisabeth Peng zu einer kleiner Verdauungswanderung: Vom Vereinshaus Richtung Friedhof über bequeme Waldstraßen nach Zähringen mit schönen Aussichten auf den Kaiserstuhl und den schneebedeckten Vogesenkamm. Bei herrlichem Sonnenschein wurde eine kurze Rast an der ehemaligen Malschule und früherem Standort der kleinen Kirche eingelegt. Über den Martin-Heidegger-Weg weiter zum Harbuckweg. Dabei berichtete Dr. Siebert – ebenfalls Wanderführer – Wissenswertes über Martin Heidegger. Weiter über die Gumpensfeige zum unteren Teil der Schlucht „Poche“ und dann zum Zähringer Kirchplatz. In der Kirche St. Blasius überraschte das schöne Deckengemälde von Meyerspeer. Am Schlößle war zu lesen, dass das Gebäude zum Kloster St. Peter gehört. Die kleine Wanderung in heimatlichen Gefilden war – wieder einmal - überraschend informativ und endete im Vereinshaus. Hier hatte Rosemarie Roos –mit vielen Kuchenspenden -  bereits den Kaffeetisch reichlich gedeckt. Ein gelungener Auftakt für das Jahr 2018, das mit seinem vielfältigen Programm wirklich für alle was im Angebot hat.

Foto: Claus Jäger

 

Jahresabschluss am 03.12.2017
Das Wander-Jahr 2017 wurde in geselliger Runde  am Sonntag, 03.12.2017 im Gasthaus „Rößle“ verabschiedet.  Wilma Bühler, Hannelore Burgenmeister, Renate Kant, Ingeborg Schwarz  und Elisabeth Volz lasen besinnliche, lustige, nachdenkliche und erbauliche Geschichten vor und trugen somit zu einem wunderbar unterhaltsamen Nachmittag  bei.
Daniel Grunwald,  Fachwart für Familie, unterhielt mit der netten und zungenbrechenden Geschichte „Der Schneesee“ von Heinz Führmann  und den vielen mitgebrachten Utensilien sehr anschaulich und gekonnt alle Zuhörenden. Klaus Flach sorgte mit seiner Gitarre für die musikalische Umrahmung und begleitete die gesungenen Weihnachtslieder, die für eine schöne Adventsstimmung gesorgt haben. Der 1. Vorsitzende, Claus Jäger, bedankte sich bei allen Anwesenden, den Mitwirkenden und ganz besonders bei allen, die sich aktiv in das Jahr eingebracht haben und auch weiterhin den Verein mittragen. 

Herbstwanderung über den Windberg-Wasserfall nach St. Blasien am 02.11.2017
Die letzte Tour des zu Ende gehenden Wanderjahres nutzten 19 Teilnehmer/innen. Gerd Klein, Wanderführer vom Schwarzwaldverein Gundelfingen, hatte sich eine angenehme und aussichtsreiche Strecke ausgedacht mit Blicken über den Stausee Häusern bis zu den Schweizer Alpen. Auf dem Schluchtensteig ging es zum Einstieg in die wenig bekannte Windbergschlucht und dem wild romantischen Wasserfall. Wenn auch einige Wanderer auf allen Vieren besonders schwierige Passagen meisterten, kamen alle wohlbehalten nach St. Blasien zur dortigen Einkehr. Heinz-Dieter Joos – ebenfalls  vom Schwarzwaldverein Gundelfingen  - empfing die Wandergruppe und erklärte die Besonderheiten der drittgrößten Kuppelkirche nach der Peterskirche in Rom. Eine besonders interessante Führung erlebten die Wanderer durch die Besichtigung der Klosterräume, die vom Leiter des Internats Pater Bauer extra für den Schwarzwaldverein geboten wurde. Alle waren beeindruckt von den vielen Kostbarkeiten im Festsaal,  im früheren aufwendigen Arbeitszimmer von Fürstabt Gerbert und vom  Krankenspital für die Internatskinder. Alle waren sich einig, dass sich die lange Anreise für diesen besonderen Tag  gelohnt hat.

Führung und Bericht: Gerd Klein
Foto: Karin Failer

Schwarzwaldverein Gundelfingen auf Wanderung 29.10.2017
Wegen der Wetterlage des Sturmtiefs konnte die Wanderung „Auf neuen Wegen vom Eltzal ins Simonswäldertal“ am Sonntag, 29.10.2017 nicht wie geplant durchgeführt werden. Gut, dass Frau Schwaderer (wie alle Wanderführer/innen vom Schwarzwaldverein) sich so gut auskennt, dass sie je nach Wetterlage oder sonstigen Situationen immer eine Alternative „im Rucksack“ hat. Deshalb wanderte die 10köpfige Gruppe eine verkürzte und ebenfalls  interessante Variante von Bleibach nach Simonswald, wo eine Einkehr den Tag gemütlich abrundete.

Führung: Edith Schwaderer
Foto: Horst Burgenmeister
     

Schwarzwaldverein Gundelfingen auf den Spuren der Rosmarintanne
Am Sonntag, 15.10.2017 konnte Richard Mallmann, Wanderführer Schwarzwaldverein Gundelfingen, am Dorfbrunnen Wildtal wanderfreudige und interessierte Teilnehmer/innen zu der geschichtsträchtigen Tour „auf den Spuren der Rosmarintanne“ begrüßen. Bei freundlichem Herbstwetter voll Sonnenschein und leuchtenden Buchen, ging es zunächst über den Kirchweg Richtung Friedhof Wildtal und dann im Gänsemarch auf dem sehr naturbelassenen Pfad hinauf zu den Schloßhäuser unterhalb der Zähringer Burg, deren Entstehung weit ins 1. Jahrtausend zurückreicht. Richard Mallmann hat in gewohnter Weise für diese Wanderung in verschiedenen Richtungen recherchiert. In den 1970er Jahren wurde in der Umgebung der Burg eine Perle gefunden, die von Archäologen in die Zeit 4.000 v.Chr. angesiedelt wird. Daraufhin erfolgten Grabungen in diesem Gebiet. Es konnten interessante Überreste gefunden werden. Die allseits bekannte „Rottecksruhe“, dem Prof. Karl von Rotteck sich als volkstümlicher Geschichtenschreiber und Politiker mit Sympathie für die Idee der französischen Revolution gewidmet, war ebenfalls einen informativen Halt wert. Bei einem unscheinbaren Abzweig vom Hauptweg wies Herr Mallmann auf den Zugang zum „Exotenwäldele“ (Arboretum) hin. Das Denkmal „Gilbert Mehl“ hat seine eigene Geschichte: 1958 fanden ein 23jähriger französischer Soldat und ein 17jähriger Oberschüler aufgrund einer Kollision ihrer Segelflieger den Tod. Das Denkmal wurde vom französischen Militär errichtet. Weiter vorbei an den Windrädern (700 HM) zum Martinsfelsen, der einen weiten Blick in die Ebene und bis zur Ruine Hochburg erlaubte. Das Ochsenlager und die Rosmarintanne waren erreicht, die verdiente Vesperpause wurde eingelegt. Um die Rosmarintanne ranken sich verschiedene Erklärungen, aber keine eindeutige Aussage. Ein wenig Geheimnis schwingt immer noch mit. Die von Norbert Müller Ende 19./Anfang 10. Jh. dem Schwarzwaldverein Freiburg gestiftete Tanne wurde 2007 aus Sicherheitsgründen gefällt. Die Ortsgruppen Freiburg und Gundelfingen/Wildtal pflanzen dann eine junge Tanne, die in den vergangenen 10 Jahren auf stattliche 7 Meter herangewachsen ist. Hier wurde eine Informationstafel angebracht und feierlich enthüllt. Diese unterhaltsam informative und abwechslungsreiche Wanderung fand mit Einkehr im Café Burgblick einen schönen Abschluss. Alle dankten dem Wanderführer herzlich für die Vorbereitung.

Recherche, Organisation und Führung: Richard Mallmann
Bericht: Elisabeth Peng
Bilder: Claus Jäger

 

Schwarzwaldverein Gundelfingen auf Bremenreise 17.-24.09.2017
Die Reisegruppe des Schwarzwaldvereins Gundelfingen kehrt mit vielen Eindrücken aus der Norddeutschen Tiefebene rund um Bremen zurück in die Heimat. Vierzig Vereinsmitglieder ließen sich auf das Abenteuer einer 8tägigen Busreise - organisiert von Heidemarie Ehlers, Wanderführerin und nun auch Reiseleiterin vom Schwarzwaldverein Gundelfingen - ein: Abfahrt am Sonntag, 17. September 2017 und dann nicht nur eine Woche lang in einem erstklassigen Hotel am Rande des Bürgerparks in Bremen verwöhnt werden, sondern Tag für Tag ein abwechslungsreiches Programm erleben! Nach einer ersten, umfassenden Stadtbesichtigung konnten alle im „Universum“ - eine interaktive Wissenschaftsausstellung - zu den Themen "Mensch", "Natur" und "Technik" selber mit allen Exponaten experimentieren, sodass es oft zu verblüffenden Erkenntnissen kam. Am folgenden Tag wanderte die Gruppe durch das nahegelegene Teufelsmoor und erfuhr hier von zwei geschulten Führerinnen, wie wichtig der Erhalt dieser Naturlandschaft für unser Klima ist. Anschließend ging es dann ins Künstlerdorf Worpswede, wo rege die Gelegenheit genutzt wurde, etwas mehr über Worpsweder Künstler/innen zu erfahren. Der „Bremerhaven-Tag“ war ein Tag der intensiven Gefühle, denn eine Führung durch das „Deutsche Auswandererhaus“ ließ niemand unberührt: Mit einem „Boarding Pass“ in der Hand war erlebbar, wie es sich anfühlen kann, die Heimat zu verlassen. Nach solchen Eindrücken blieb immer noch Zeit, um sich am Deich der Wesermündung oder bei einer Hafenrundfahrt zu erholen.
Natürlich fuhr die Reisegruppe auch an die Nordseeküste – zum Nationalpark Wattenmeer – oder auch „Tor zum UNESCO-Weltnaturerbe“. Einen herrlichen Tag mit viel Sonnenschein konnten alle in der frischen Meeresluft genießen und viele gönnten sich zusätzlich leckere und ganz frische Fischbrötchen und andere Spezialitäten. Den letzten Tag nutzten viele zu einem Bummel entlang der Weser und erlebten noch einmal die Verbundenheit der Stadt Bremen mit dem Weserstrom, denn die „Maritime Woche“, die hier ebenfalls zu Ende ging, bot noch einmal viele interessante Einblicke in das Leben an der Weser. Gutgelaunt und voller schöner Eindrücke saßen dann alle gemeinsam abends im Hotel und wurden herzlich von dem Bremer Chanty Chor „Hart Backbord“ verabschiedet.

Organisation und Bericht: Heidemarie Ehlers
Foto: Gisela Bosch

 

Schwarzwaldverein wandert den Kohlenbacher Rundweg am 10.09.2017

Obwohl vom Wetterbericht kein allzu schönes Wanderwetter vorausgesagt wurde, trafen sich 24 Wanderfreudige am Sonntag, 10.09.2017 am Gundelfinger Bahnhof. Die Fahrt ging mit der Elztalbahn nach Waldkirch. Und dort, bei Beginn der Wanderung zeigte sich die Sonne, die dann auch dauernder Wegbegleiter war. Die Wanderung, unter dem Motto "Kohlenbacher Rundweg", führte über die Bläßikapelle in Kollnau mit einigen anspruchsvollen Anstiegen auf weichem Waldboden in Serpentinen nach ca. 14km in das Bläßistüble, wo dann im gemütlichen Stüble zu gutem Essen eingekehrt wurde. Nachdem sich alle bei guten Essen erholt haben, ging es zu Fuß zurück zum Bahnhof in Waldkirch, wo dann die Rückfahrt mit der Elztalbahn nach Gundelfingen zufrieden und glücklich angetreten wurde. Ein großes Lob hierbei an die älteren Wanderfreunde/innen, die diese doch anspruchsvolle Tour hervorragend gemeistert haben.

Führung, Bericht und Foto: Claus Jäger

Schwarzwaldverein Gundelfingen wanderte auf die „Hohe Möhr“ am Sonntag, 03.09.2017

Über den eigenen Tellerrand oder in diesem Fall über den Turm hinaus zu schauen gehört seit jeher zum Selbstverständnis des Schwarzwaldvereins. Und so hatte er eine Wanderung zu einem der südlichsten Berge des Schwarzwaldes, zur „Hohen Möhr“ (983,6 Meter) in sein Programm genommen. Insgesamt 11 Wanderer/innen waren es schließlich, die am Sonntag, 03.09.2017 diesen Berg erklommen. Doch nicht nur diesen, sondern auch noch den sich dort befindenden 30 Meter hohen „Hohe Möhr – Turm“, von welchem sich, nunmehr über 1000 Meter hoch, den Wanderern ein phantastischer Rundumblick auf die Schweizer Alpenkette (leider in den Wolken), den Jura, die Vogesen, das Rheintal, das Wiesental und Wehratal, sowie den Hotzenwald und die Schwarzwaldberge bot. Das freundliche Angebot des Schwarzwaldvereins Schopfheim, der am Fuße des Turmes die sogenannte „Möhrenwache“ hält und Getränke, Kaffee und Kuchen anbot, war sehr willkommen. Schöne Ausblicke gab es auch beim Abstieg. Bei der Einkehr am Ende der Wanderung waren sich alle einig, eine sehr schöne und interessante Wanderung, in einem bis dahin nicht so bekannten Gebiet des Schwarzwaldes, erlebt zu haben.

Bericht und Führung: Klaus Flach
Foto: Claus Jäger

Schwarzwaldverein Gundelfingen führt - im Rahmen des Gundelfinger Ferienprogrammes - eine Nachtwanderung am 01.09.2017 durch

Foto: Andrea Steinhart (Badische Zeitung)

Ein seit vielen Jahren fester Bestandteil des Ferienprogrammes des Jugendzentrums von Gundelfingen, ist eine Nachtwanderung. Diese wurde und wird stets vom örtlichen Schwarzwaldverein organisiert und durchgeführt. Auch in diesem Jahr trafen sich 7 Kinder mit ihren Eltern um 19:00 Uhr am Waldspielplatz zum Start in die diesjährige Nachtwanderung. Ziel war die Hütte und Grillstelle der Rottecksruhe unterhalb des Roßkopfgipfels. Rund 320 Höhenmeter mussten hierfür nicht nur auf bequemen Wanderpfaden überwunden werden: teilweise fast querfeldein, tatsächlich über Stock und Stein. Klar, dass nicht nur die Kinder dabei ihren Spaß hatten. Angekommen an der Rottecksruhe wurde ein großes Lagerfeuer entfacht. Das Programm mit Sprech- und Bewegungsgesängen und gemeinsames Singen von Abenteuerliedern zur Gitarre machten allen Freude. Auf dem kleinen Grillfeuer wurden die vom Leiter des Jugendzentrums, Herrn Filipe Fraga-Sousa, mitgebrachten Würstchen gegrillt. Danach wurde es ganz still, um der Gespenstergeschichte erwartungsvoll zu lauschen. Gegen 22.30 Uhr ist die Schar zum Rückweg aufgebrochen. Wanderlieder erschallten durch die Nacht als es über die Reutebacher Höfe hinunter nach Zähringen und zurück nach Gundelfingen ging.

Führung und Bericht: Klaus Flach
Bild: Andrea Steinhart (Badische Zeitung)

Artikel von Gerhard Weber im Von Haus zu Haus vom 07.09.2017 "Von wegen 'Im Frühtau zu Berge...'" und in den Gundelfinger Nachrichten vom 07.09.2017 "Nachtwanderung"
Artikel von Andrea Steinhart in der Badische Zeitung vom 04.09.2017 "In dunkler Nacht über Stock und Stein"

Schwarzwaldverein Gundelfingen auf den Spuren von Heinrich Hansjakob am 24.08.2017

Am Donnerstag, 24.08.2017 wanderte die neue Wanderführerin Monika Jenc mit 35 motivierten Wanderern bei gutem Wetter auf dem Heinrich-Hansjakob-Weg: vom Heidburgpass über die schön gelegene Hansjakob-Kapelle auf der Anhöhe über Hofstetten. Unterwegs erzählte Frau Jenc  aus dem Leben und Wirken von Heinrich Hansjakob, was die Wanderung angenehm bereicherte. Nach der willkommenen Einkehr im „Drei Schneeballen“ – wo auch Hansjakob ein häufiger Gast war -  in Hofstetten ging die Wanderung nach Haslach im Kinzigtal. Die insgesamt 12 km lange Wanderung bietet eine wundervolle und abwechslungsreiche Landschaft mit herrlichen Ausblicken und macht auf die Werke des Dichters neugierig.

Führung: Monika Jenc
Foto: Claus Jäger

Schwarzwaldverein Gundelfingen hat die 3. Etappe des Zweitälersteigs am 06.08.2017 erfolgreich bewältigt

Foto Claus Jäger

Im Jahr 2015 hatte der Schwarzwaldverein Gundelfingen damit begonnen, den als Prädikatswanderweg  ausgewiesenen, insgesamt 108 km langen Rundwanderweg „Zweitälersteig“ mit insgesamt 4.120 HM und aufgeteilt in 5 Etappen, unter die Wanderschuhe zu nehmen. In diesem Jahr war nun die 3. Etappe von Simonswald nach Oberprechtal-Wittenbach an der Reihe: Insgesamt  9 Wanderer trafen sich zur frühen Morgenstunde am Bahnhof in Gundelfingen. Mit forschem Schritt wurden die ersten 547 Höhenmeter (HM) hinauf zum Hörnleberg bewältigt. Auf dem weiteren Weg über das Braunhörnle und zum Rohrhardsberg waren 245 HM zu überwinden. An der Schwedenschanze  angekommen lud das dortige urige Höhen-Berggasthaus im Stile eines echten Schwarzwaldhauses zur ausgiebigen Rast ein. Zusätzlich wurden alle mit einem faszinierenden Schwarzwald-Panorama für die ersten 13 km belohnt. Für die restlichen 13 km ging es hauptsächlich Bergab, ausgenommen einer kleinen Steigung von nochmals 52 HM hinauf zum Gschasifelsen. Von dort hinunter ins Oberprechtal-Wittenbach zum Gasthaus Rößle. Dort am Ziel hatte die Gruppe insgesamt 847 HM aufwärts, bzw. 794 HM abwärts bewältigt:  eine nicht leichte, jedoch wunderschöne Etappe, vielfältige Wanderwege,  wunderschönen Aussichten in den Breisgau und die umliegenden Schwarzwaldberge.
Schon jetzt sind alle gespannt auf die 4. und 5. Etappen in den nächsten 2 Jahren!
Führung und Bericht: Klaus Flach
Foto: Claus Jäger

Herrliche Wanderung in sanft gewellter Landschaft am Sonntag, 25.06.2017

Per Zug ging es für eine Wandergruppe vom Schwarzwaldverein Gundelfingen am Sonntag, 25.06. hinauf auf die Schwarzwaldhöhen. Bereits bei der Ankunft in Rötenbach lag in der Luft noch die erfrischende morgendliche Kühle. Löffingen mit weiteren sieben Ortsteilen liegt auf einem 800m hohen Plateau. Durch die Schönwetterlage boten sich bei perfektem blauem Himmel mit wie gemalten Wolken schöne Ausblicke. Durch Feuchtwiesen mit spezieller Vegetation erreichte die Gruppe den schattenspendenden Laubwald. Eine Vielfalt von Wildblumen erweckte Aufmerksamkeit. Mittels eigens mitgenommenem Pflanzenbestimmungsbuch konnten die Pflanzen benannt und nützliche Informationen vermittelt werden. Sanft hügelig ist die landwirtschaftlich geprägte Gegend. Malerisch ergänzte eine Kuhherde das idyllische Bild. Im wunderschönen Mauchachtal informieren Tafeln über Heilkräuter, was abwechslungsreiche botanische Erkenntnisse bot. Ergänzt mit dem einen oder anderen Lied fand die Wanderung im traditionellen Markflecken Löffingen mit der Einkehr einen zufriedenen Abschluss.

Führung und Bericht: Elisabeth Peng
Foto: Horst Burgenmeister

Sonnwendfeuer am 23.06.3027

„Danke für das schöne Fest, wir kommen im nächsten Jahr wieder!“ – so der Kommentar vieler Besucher/innen am Ende eines wundervollen Abends. Der Schwarzwaldverein Gundelfingen durfte sich in diesem Jahr über eine größere Besucherzahl freuen. Weit über 100 Personen konnten gezählt werden, darunter viele Kinder und eine syrische Familie. Nach der allgemeinen und musikalischen Begrüßung, sowie einer Information zum Brauchtum des Sonnwendfeuers, wurde dieses kurz nach acht Uhr entzündet. Nicht so hoch wie sonst (Waldbrandgefahr), doch kräftig loderten die Flammen ein erstes Mal auf. Von der daraus hervorgegangenen Glut wurden Teile auf zwei Feuerkörbe verteilt und schon sah man die Besucher an den Feuerstellen ihre mitgebrachten Würste grillen, sowie mit dem zur Verfügung gestellten Brotteig, ein Stockbrot backen. Es war ein emsiges Treiben an einem wunderschönen Sommerabend. Natürlich hatte die Getränkeausgabe gleichfalls alle Hände voll zu tun. Dann, als das Feuer ein zweites Mal aufloderte, kam der 1. Höhepunkt des Abends: die obligatorische Gespenstergeschichte. Es war mux-mäuschen-still als sie vorgetragen wurde. Wie das Feuer loderte anschließend Freude und Lebendigkeit auf, als Sirtaki-Musik aus einem Akkordeon erklang und den 2. Höhepunkt des Abends, den Tanz um das Feuer, auslöste. Befeuert wurde dieses Szenario durch die Kinder, die die ausgelegten Rhythmusinstrumente ergriffen und munter die Musik begleiteten. Auf den Sirtaki folgte Polka u.a. und zum Schluss schob sich der Großteil der Besucher in einer Polonaise über das Festgelände und rund um das Feuer! Gesättigt an Leib und Seele machten sich die Besucher spät in der Nacht auf den Heimweg.

Der Schwarzwaldverein bedankt sich bei allen Besuchern für ihr Kommen und das Mitmachen. Ganz besonders danken wir der Freiwilligen Feuerwehr Wildtal unter ihrem Kommandanten Herrn Matthias Gehri, denn ohne ihre Anwesenheit hätte das Fest aufgrund der Waldbrandgefahr nicht stattfinden können. Des Weiteren sagen wir „Danke“ der Gemeinde Gundelfingen, Herrn Förster Karle und Herrn Landwirt Lickert für die Zulassung und Unterstützung des Festes. Und natürlich all den stillen Helferinnen und Helfern ohne die diese Feier ebenfalls nicht möglich gewesen wäre. Auch für 2018 planen wir diesen Feuer-Event, zu welchem wir schon heute einladen.

Bericht: Klaus Flach / Foto: Heiko Renner

Abenteuer Zweitälersteig -  der Schwarzwaldverein Gundelfingen auf der
2. Etappe am 21.05.2017

Als im vergangenen Jahr der Schwarzwaldverein die 2.Etappe des Zweitälersteigs unter die Füße nahm, musste die Tour bei der Vesperhütte „Hintereck“ wegen Regen abgebrochen werden. In diesem Jahr hatte die Wandergruppe und Klaus Flach dagegen großes Glück. Bei strahlendem Sonnenschein konnte das „Filetstück“ der 2. Etappe des Zweitälersteigs, den „Abenteuerpfad Wildbachtour“ in vollen Zügen genossen werden. Auf einer Distanz von 4 km sind hier rund 500 HM zu überwinden.
Ein klarer Vorteil war bei dieser Nachholtour den Weg in umgekehrter Richtung, nämlich von Simonswald hinauf zur Vesperstube Hintereck zu gehen. Bergaufgehend in dem schwierigen Gelände, vergleichbar einem alpinen Steig, bestätigte sich die Richtigkeit der im vergangenen Jahr getroffenen Entscheidung. Grandiose Aussichten vom unteren und oberen „Spitzen Stein“ hinunter ins Simonswäldertal, belohnten den wahrlich kräftezehrenden Aufstieg. Und die anschließende die Brotzeit in der Vesperstube Hintereck tat mehr als gut: die Sonne, die Aussicht hinüber zum Zweribach, zu der Plattenhöhe unterhalb des Kandels- und natürlich das Vesper. Der Abschluss der Wanderung führte die Gruppe wohlgestimmt nach Gütenbach, wo der Bus für die Heimfahrt bestiegen wurde.
Welch ein Glück, dass die 3. Etappe des Zweitälersteiges bereits am 6. August vom Schwarzwaldverein Gundelfingen angeboten wird.

Führung und Bericht: Klaus Flach
Bilder: Herwig Bönisch

Unterwegs auf dem Gundelfinger Kulturpfad am 20.05.2017

Eine Gruppe des Gundelfingers Schwarzwaldverein traf sich mit drei Vertretern der Ortsgruppe Freiburg-Hohbühl um entlang des „Kulturpfades“ den Ort Gundelfingen (neu) zu entdecken. Bereits am Startpunkt – an der Endhaltestelle der Straßenbahn an der Gundelfinger Straße - konnte der Wanderführer Klaus Boucsein über Grenzsteine der Gemeinde und ihre Bedeutung berichten. Weiter an alter und neuer Architektur – Kunstobjekte am Bieruner Platz - Fachwerkhäuser aus dem 18./19. Jahrhundert – die Ortsmitte mit dem neuen Rathaus, das eine stimmungsvolle Ergänzung durch das alte, ehemalige Gasthaus Engel und dem Gasthaus Rößle erhält - wurde erstaunt festgestellt ,wie spannend es ist, die vertraute Umgebung einmal anders zu sehen. Der Himmel hellte sich weiter auf und alle marschierten angeregt plaudernd ins Englerbeck-Huus, wo die Ausstellung „..daß der Mensch was lernen muß – Schule früher“ auf sie wartete. Herr Brutzer vom Verein für Heimatgeschichte demonstrierte anhand der vielen Exponate sehr anschaulich, wie Kinder vor 60 und mehr Jahren lernen mussten und auch wie die Arbeit der Lehrer ausgesehen hat. Mit zahlreichen Eindrücken versehen setzten alle die Kulturwanderung fort – jetzt ging es zum frisch renovierten Waldspielplatz und von dort über das Leheneck, den Lehenhof zum Obermattenbad. Im Bistro des Bades wurde dann bei einem Stück Schwarzwälder Kirschtorte und einem Kaffee darüber diskutiert, was Kultur vor Ort bedeutet. Und alle waren sich einig: Die Wanderung durch Gundelfingen hat den Blick geschärft und Altbekanntes aus einer neuen Perspektive gezeigt. Es wurde deutlich, dass Kultur - genau wie jede Gesellschaft - immer lebendig und veränderbar ist und Gundelfingen eine lebens- und liebenswerte Gemeinde ist.

Weitere Informationen: Broschüre „Kulturpfad“ (erhältlich in der Buchhandlung Brand)
Ausstellung „Schule“ – Verein für Heimatgeschichte, Gundelfingen (http://heimatgeschichte-gundelfingen.de/)

Führung: Klaus Boucsein und Heidemarie Ehlers
Bericht und Foto: Heidemarie Ehlers